Wie unsere innere Verfasstheit unser äußeres Tun beeinflusst
- rheinmind

- vor 12 Stunden
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Unsere Erziehung, unser Bildungssystem, die Organisationen, in denen wir arbeiten aber auch das gesamte westliche System vermittelt uns, dass wir rational denkende Wesen sind, die alles begreifen und rational nachvollziehbare Entscheidungen treffen können und unser Tun auch danach ausrichten sollten. In der Realität sieht es allerdings ganz anders aus, denn wir werden sehr oft in unserem Tun sehr viel mehr von unseren Gefühlen und von Erfahrungen, die auch wiederum mit Emotionen verbunden sind, beeinflusst.
Oft passiert das unbewusst, weil wir gar nicht immer mitbekommen in welcher inneren Verfasstheit wir gerade sind und welche Gefühle unser Tun beeinflussen.
Was verändert sich, wenn wir unsere innere Verfasstheit bewusster wahrnehmen und unseren emotionalen Zustand erkunden, und was braucht es dafür?
Erkundungsreise von Emotionen - mit kindlicher Neugier und Offenheit

Ein Weg unsere innere Verfasstheit und unsere Emotionen bewusst wahrzunehmen und zu erkunden, ist sich Zeit zu nehmen, wenn wir bemerken, dass etwas im Außen uns innerlich sehr aufwühlt und bewegt bzw. wenn wir eine Irritation in uns wahrnehmen sich die Zeit zu nehmen und erst mal innezuhalten und diesen Raum zwischen Reiz (das, was im außen gerade passiert) und Reaktion (unserem Tun bzw. unserer Antwort darauf) zu nutzen.
Denn wie Viktor Frankl so schön sagte, darin steckt unsere Freiheit. Wir müssen uns also nur erlauben wieder mehr Freiheit in unseren Alltag einzuladen. Dafür kann es sehr hilfreich sein mit kindlicher Neugier und Offenheit zu forschen und zu hinterfragen, was ist da gerade, was fühle ich?
Freiheit entsteht dann, wenn wir mitbekommen, was uns innerlich bewegt, denn umso besser wir das mitbekommen, umso mehr können wir unser Tun im Außen gestalten. Diesen Gestaltungsspielraum zu nutzen, heißt nicht, Spannungen oder Irritationen nicht auszusprechen, sondern vielmehr darüber nachzudenken, wie und mit welchen Worten ich das tue. Damit geben wir uns und anderen die Möglichkeit nicht nur analytisch zu verstehen, sondern auch zu fühlen was gerade vor sich geht und nutzen damit unsere gesamte Körperintelligenz.
Vielleicht gibt es in deinem Alltag auch diesen einen Trigger, der dir immer wieder begegnet und auf den du ganz automatisch reagierst und dann feststellst, dass deine Reaktion darauf jetzt gar nicht hilfreich war. Dann setzt doch mal genau da an und versuch erst mal zu verstehen was genau dich triggert und welche Emotionen dadurch in dir entsteht. Was fühlst du in dem Moment wirklich und wo kommt diese Emotion her? Ist die Emotion wirklich bezogen auf den Moment oder eher eine alte Schallplatt, die dein Gehirn immer wieder abspielt. Vielleicht wird es Zeit die Musik zu ändern und dir eine neue Platt aufzulegen und mal zu schauen, wenn du die Emotion verstehst und dann deine innere Verfasstheit veränderst, was sich im außen verändert? Was für ein Impuls dann entsteht und was du an deinem Tun verändern möchtest😊
Probier es doch direkt mal aus!
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